Die Kulturgesellschaft will als «Aufwind» eine breitere Öffentlichkeit erreichen
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(AZ Bericht, 07.05.2026) Die Lenzburger Kulturgesellschaft hat sich zu «Aufwind» umbenannt. Präsident Daniel Mosimann erklärt, welche Überlegungen dahinterstecken
Im März änderte die Kulturgesellschaft Lenzburg Name und Webauftritt. Neu heisst der Verein «Aufwind». Die erste Handlung unter neuem Namen war die umfunktionierte Telefonkabine am Kronenplatz zum öffentlichen Bücherschrank.
Daniel Mosimann, Präsident von «Aufwind», erklärt: «Der visuelle Auftritt der Kulturgesellschaft war verstaubt.» Schon 2024 habe der Vorstand festgestellt, dass eine blosse Auffrischung nicht reiche. «Das Ziel ist, eine breitere Öffentlichkeit anzusprechen und die Sichtbarkeit des Angebots zu erhöhen.» Der Verein engagiere sich bereits jetzt breit. Unterstützt werden Projekte wie ein Bikepark und ein Pumptrack im Hammerpark oder der Jugendchor Seetal.
Neu rücken auch Integrationsprojekte stärker in den Vordergrund, so Mosimann. Als Beispiel nennt er das Angebot von Arbeitsplätzen im Co-Working-Space Wisa Gloria: «Studierende sollen nicht immer nach Zürich in die Zentralbibliothek fahren müssen.»
Mosimann betont allerdings auch, dass sich der Verein mit dem Neuanstrich nicht von seinen Wurzeln lösen will: «An unseren Grundwerten rütteln wir damit nicht.» Ursprünglich sei es der über 200 Jahre alten Gesellschaft noch darum gegangen, bildungsfernen Gruppen den Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Heute sei Chancengleichheit allerdings gewährleistet. Statt des Bildungsaspekts liege der Schwerpunkt stattdessen auf der Unterstützung der regionalen Kultur und der Integration. Dem Verein stehen jährliche Fördermittel von 55'000 Franken zur Verfügung.
Aufwind sucht nach spannenden innovativen Projekten, Fördergelder können mittels eines Antrags direkt auf der Website angefragt werden.







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